Das denkmalgeschützte KURLANDER PALAIS verbindet Rokoko-Eleganz mit moderner Architektur und bietet auf zwei Etagen flexible Eventmöglichkeiten. Der 260m² große säulenfreie Festsaal mit 10 m Deckenhöhe und ein Innenhof sowie ein 20 m langer Balkon schaffen eine einzigartige Location. Die original erhaltene Sandsteinwand und der prächtige Treppenaufgang unterstreichen den historischen Charme des Gebäudes, das sich im Stadtzentrum, in unmittelbarer Nähe zur Frauenkirche befindet.
Beeindruckende Flexibilität
Der OSTRA-DOME bietet 1.500 m² säulenfreie Fläche mit moderner Licht- und Tontechnik sowie einer variablen Bühne. Das Trennwandsystem der OSTRA-STUDIOS ermöglicht flexible Anpassungen für Workshops und Events.
Großartige Kapazitäten
Der OSTRA-DOME bietet Platz für bis zu 1.050 Personen in Reihenbestuhlung, während die OSTRA-STUDIOS kleinere Gruppen und Workshops optimal bedienen.
Einmalige Outdoor-Area
Über 15.000 m² Outdoor-Bereich mit Grünflächen, Wasserflächen und integrierten Bühnen eignen sich für Open-Air-Events und Sommerfeste.
Denkmalgeschütztes Gebäude, historische Gemäuer im Rokoko-Stil
Spann-Spiegeldecke mit Kronleuchtern für stilvolles Ambiente
Säulenfreier Festsaal, 10 m Raumhöhe
Kleiner Saal mit integriertem Barbereich
Cateringbereich mit Küchentechnik
Repräsentativer 20 m Balkon
Eingangsbereich mit Sandsteintreppe & -empore
Energiesparende Fußbodenheizung
Blick auf Frauenkirche & Albertinum
Kapazität
250
Empfang
230
Reihe
160
Bankett
130
Parlament
Ausstattung
Modernste Ausstattung an Ton- & Lichttechnik
6 x 3 m große Bühne
Hängepunkte für künstlerische Inszenierungen
Vier illuminierbare Kristalllüster
Ambientebeleuchtung innen & außen
Leinwand und Full-HD Projektor
Highspeed Internet
Flexibilität
Zentrale Lage mit hervorragender Anbindung an ÖPNV
Fußläufige Nähe zu Hotels
200 m bis zur Frauenkirche
Parkmöglichkeiten vorhanden
Erdgeschoss
+180
outdoor
+160
indoor
Lageplan
Historischer Charme im Stadtzentrum
Tzschirnerpl. 3-5, 01067 Dresden
50 - 500 Gäste
Flughafen: 12,5 km
Bahnhof: 3,9 km
Stadtzentrum: 4,1 km
ÖPNV: 300 m
Geländeplan
Geländeplan
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Erste urkundliche Erwähnung, als auf dem Platz ein einstöckiges Gebäude entsteht.
1705
Erweiterung des Gebäudes und Anlage im heutigen Grundriss. Es entsteht ein Lustgarten für rauschende Feste.
1718
Das Bauwerk wird zum Amtssitz des Grafen August Christoph von Wackerbarth, seines Zeichens Dresdner Festungsgouverneur, Generalfeldmarschal und Oberinspektor des Kursächsischen Bauwesens.
1728
Zerstörung des Gebäudes durch einen Brand. Zu diesem Zeitpunkt sind der König von Preußen Friedrich Wilhelm I. und sein Sohn zu Gast und entkommen nur knapp den Flammen. Wackerbarth selbst beauftragt noch im selben Jahr Johann Christoph Knöffel, den zu dieser Zeit bedeutendsten Dresdener Architekten, mit dem Wiederaufbau des Palais. Knöffel ist der dritte Oberlandbaumeister neben Zacharias Longuelune und Matthäus Daniel Pöppelmann. Als anfänglicher Assistent von Pöppelmann wird er 1734, als dieser aus Altersgründen die Leitung des Bauamtes aufgibt, auch dessen Nachfolger.
1729
Graf von Wackerbarth bezieht das wiederhergestellte Gouverneursgebäude. August der Starke gründet die „Sociéte des antisobres“ ("Gesellschaft von Nüchternheitsgegnern") und hält in dieser Zeit in einem eigens dafür eingerichteten Keller an der Südseite die Sitzungen ab. Das Palais wird damit ein Zentrum höfischer Kultur.
1734
Nach dem Tode Wackerbarths erbt dessen Stiefsohn Graf Wackerbarth-Salmour das Gebäude.
1738
Im Palais wird durch den neuen Hausherren Graf von Rudowski, ein Sohn August des Starken, die erste Dresdner Freimaurerloge „Aux trois aigles blancs“ ("Zu den drei weißen Adlern") gegründet.
1740
Der Chevalier de Saxe Johann Georg, ein weiterer Sohn Augusts des Starken, kauft das Palais.
1760
Bombadierung während des Siebenjährigen Krieges.
1763 – 64
Wiederherstellung durch Friedrich August Krubsacius, den sächsischen Hofbaumeister. Dabei erfolgten im Inneren leichte Veränderungen, zum Beispiel die Neuanlage des nordwestlichen Nebentreppenhauses
1773
Das Gebäude erhält durch erneuten Besitzwechsel seinen jetzigen Namen. Neuer Eigentümer ist Prinz Carl von Sachsen, der ein kurzes Gastspiel als Herzog von Kurland gab und anschließend als Erbe des Chevaliers in diesem Palais lebt.
1774
Weitere Umbauten im Inneren des Kurländer Palais. Es gilt fortan als schönstes und elegantestes Palais Dresdens.
1797
Die Tochter des Herzogs von Kurland, Maria Christina von Sachsen, verkauft das Palais nach dessen Tod für 40.000 Taler an den Staat.
1798
Kurfürst Friedrich August III., ab 1806 König von Sachsen, erwirbt das Gebäude.
1813
Das Kurländer Palais dient als Lazarett und kommt haupsächlich in der Schlacht von Dresden zum Einsatz. Nachdem Napoleon seinen letzten Sieg auf deutschem Boden errang, besucht er dort seine verletzten Soldaten. Erneuter Umbau durch Christian Friedrich Schuricht, der für eine möglichst große Funktionalität für die Chirurgisch-Medizinische Akademie und das angeschlossene Hebammeninstitut verantwortlich ist.
1814 – 64
Die königliche Chirurgisch-Medizinische Akademie nutzte das Gebäude und heilt unter anderem in den Räumen im Jahre 1845 den vorübergehend erblindeten, damals vierjährigen, Karl May. Einer der Professoren ist der Maler, Naturforscher und Arzt Carl Gustav Carus. Seinen Namen trägt noch heute das Dresdner Universitäts-klinikum. Auch später wird das Gebäude medizinisch-forschender Bestimmung gewidmet.
1865
Der Akademie folgte das Landesmedizinal-Kollegium und diesem das Landesgesundheitsamt
1900 – 45
Der Landesverein Sächsischer Heimatschutz nutzt die Räume und ein Weinhändler die Kellergewölbe des Kurländer Palais
1945
Bei dem Luftangriff auf Dresden brennt das Kurländer Palais vollständig aus und bricht größtenteils ein.
nach 1945
Nur mit großen Anstrengungen gelingt es den Denkmalschützern der DDR die an sich rekonstruk- tionsfähige Ruine vor dem Abriss zu bewahren
bis 1975
Das original erhaltene Kellerwölbes wird als Weinlager genutzt.
1980 – 81
Ausbau des Kellergewölbes durch die Interessen- gemeinschaft "Jazz im Kulturbund".
1981 – 97
Nutzung des Kurländer Palais als "Jazzclub Tonne".
2005
Der Studentenclub "Bärenzwinger" betreibt die Kellergewölbe.
seit 2006
Das Kurländer Palais mit Innenräumen und Außenanlagen wird wieder aufgebaut. Das Investitionsvolumen beträgt zwischen 8 und 12 Millionen Euro. Besonders berücksichtigt werden denkmalpflegerische Anforderungen, so dass zuerst die Bausubstanz der eigentlichen Barockruine gesichert wird. Die Herausforderung besteht hauptsächlich darin, die erhaltenen historischen Teile mit den neuen zu verbinden. Die Rekonstruktionsarbeiten dieses historischen Gebäudes übernimmt die Firma USD-Immobilien.